100 Jahre St.-Martinus-Schule (Juni 2015)

Anlässlich unserer Hundertjahrsfeier am 20. Juni 2015 wurde im Vorfeld vom 15. bis zum 19. Juni 2015 der Stundenplan für das Projekt "100 Jahre St.-Martinus-Schule" außer Kraft gesetzt.

Unsere Schülerinnen und Schüler konnten sich einen Themenbereich auswählen, der sich mit der Geschichte der letzten 100 Jahre beschäftigte. Hier wurden folgende Schwerpunkte angeboten:

  • Spiele und Lieder der letzten 100 Jahre
  • Schule vor 100 Jahren
  • Theater spielen
  • Kleider machen Leute - Modeepochen in den letzten 100 Jahren
  • Schulchronik - Eine Reise mit der Zeitmaschine
  • Eine Zeitung zur Projektwoche erstellen
  • Arbeit und Technik der letzten 100 Jahre
  • Rechnen mit dem Abakus
  • Handarbeit - Einen Murmelbeutel nähen und besticken.

Außerdem wurde die Schulhofbemalung mit Hilfe der Künstlerin Barbette Lutz-Lorenz und einigen fleißigen Schülerinnen und Schülern erneuert.

Eine Woche lang wurde dann intensiv zu den einzelnen Themenbereichen gearbeitet, gespielt, gebastelt, recherchiert, gemalt und geschrieben.

Jeder Tag der Projektwoche startete auf dem Schulhof mit einem gemeinsamen "Flashmob". Hier studierten alle Kinder, Lehrer und Helfereltern einen Tanz für die Hundertjahrsfeier ein.

Anschließend ging die Arbeit in den Gruppen los. Viele Eltern halfen sehr engagiert und mit vielen Ideen bei der Umsetzung der einzelen Projekte mit. Alle Türen standen auf, so dass man auch immer mal in der Nachbarklasse vorbeischauen konnte und einen Einblick in die Arbeiten der anderen Projektgruppen hatte. Es war wirklich eine tolle Stimmung, die von dem Miteinander der Kinder, Eltern und Lehrkräfte geprägt war.

Am Ende eines jeden Projekttages trafen sich alle Projektgruppen auf dem Schulhof und sangen zum gemeinsamen Abschluss das Schullied "Unsere Schule hat keine Segel".

Alle Arbeitsergebnisse wurden dann am Tag der Hundertjahrsfeier durch Ausstellungen, Theaterstücke und Vorträge, Fotos oder einen Film präsentiert. (Siehe auch "Fotogalerie" und "Feste und Aktivitäten").

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Flashmob vor der Projektarbeit

Walk to school (Dezember 2014)

Das Schulamt für den Rhein-Kreis Neuss hat gemeinsam mit der Polizei, dem Rhein-Kreis Neuss und der Verkehrswacht Neuss die Aktion „Walk to school“ ins Leben gerufen und erstmalig im Herbst 2013 durchgeführt.

Ende des letzten Jahres nahm auch unsere Schule an diesem Projekt teil. Vom 05.11.2014 bis zum 17.12.2014 kamen unsere Schülerinnen und Schüler zu Fuß zur Schule und trugen sich anschließend in eine Liste ein, um dies zu dokumentieren. Mit der Aktion sollten die Kinder Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln, Gefahren erkennen und lernen, diese zu vermeiden. Sie hatten die Möglichkeit, sich zu bewegen, gemeinsam mit Freunden auf dem Schulweg Verabredungen zu treffen, gemeinsame Interessen herauszufinden und neue Freundschaften zu schließen.

Dadurch, dass das Auto der Eltern zu Hause blieb, wurde die Park- oder Haltsituation vor den Schulen entschärft. Alleine dadurch wurden Gefahren für alle Kinder gemindert.

Hier noch einmal ein HERZLICHER DANK an alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die dieses Projekt so engagiert unterstützt haben!

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Lesen mit dem Lesementor oder der Lesementorin (ab 2014)

Lesementor Neuss hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten haben, individuell zu fördern. Die Neusser Schulen, und somit auch unsere Grundschule, benennen Schüler oder Schülerinnen, die Schwächen in der Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz haben. Eine ehrenamtliche Lesementorin oder ein Lesementor kommt in die Schule und begleitet jeweils ein Mädchen oder einen Jungen beim Lesen, um Spaß und Interesse an Literatur zu vermitteln. Dadurch wird einerseits der Umgang mit der deutschen Sprache gefördert und andererseits die Sozialkompetenz der Jungen und Mädchen gestärkt.

www.lesementorneuss.de

Gemeinsam-Sicher-Stark (April 2014)

Im April 2014 wurde der Stundenplan für eine Woche aufgehoben, so dass Kinder und Lehrkräfte sich ausführlich mit den Themen: Freundschaft, Klassenklima, Streit, Mobbing, Ausgrenzung und Umgang mit gefährlichen Situationen im nahen Umfeld auseinandersetzen konnten.

Jeder Tag dieser Projektwoche begann mit einem gemeinsamen Tanz auf dem Schulhof. Kinder und Lehrkräfte studierten einen „Flashmob“ ein, der allen viel Spaß brachte und das Zusammengehörigkeitsgefühl förderte.

Des Weiteren wurde unser Projekt von externen Experten des „Sicher-Stark-Teams“ aus Euskirchen unterstützt. Hierbei nahmen alle Kinder an unterschiedlichen Tagen an einer eintägigen Schulung durch das „Sicher-Stark-Team“ teil. In kleinen Jungen- bzw. Mädchengruppen wurde zu folgenden Punkten gearbeitet:

  • Gefahrenerkennung und -vermeidung
  • Selbstbehauptung (z.B. Nein-sagen, Stimm- und Schreitraining)
  • Einführung in die Selbstverteidigung
  • konfliktlösende Rollenspiele
  • realitätsbezogene Rollenspiele.

Während des Unterrichts in den Klassen hatten die Klassenlehrkräfte aber auch genügend Zeit, Themen aufzugreifen, die die aktuelle Klassensituation betrafen.  Außerdem wurde mit Unterstützung unserer Schulsozialarbeiterin Frau Kosmidou ein Schülerparlament eingerichtet. In Zukunft wird sich das aus den Klassensprechern der Klassen zusammengesetzte Schülerparlament regelmäßig treffen und über Themen des Schullebens diskutieren und abstimmen.

Abgeschlossen wurde diese Projektwoche mit einem Präsentationstag, an dem die Kinder ihre Arbeiten den Eltern und allen anderen Interessierten vorstellen konnten. Hier wurden alle Arbeitsergebnisse ausgestellt, Vorträge gehalten und kleine Bastelaktionen angeboten. Für das leibliche Wohl gab es Kaffee und Kuchen, Würstchen sowie Erfrischungsgetränke.

Hierzu können Sie sich noch einige Fotos mehr im Bereich "Fotogalerie" ansehen.

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